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Pressestimmen über systemrhizoma

"Richtig spannend wurde es immer, wenn Glockner aus diesem strikten Bewegungsmuster ausstieg und sich zum Beispiel der Überwachung und Bilderzeugung komplett entzog, als sie den riesigen Bildschirm von der Rückseite umarmte." 

(hamburgtheater, Birgit Schmalmack, 02.09.2019)

"Die Androidin tanzt durch ihre selbst erschaffenen Cyber-Welten. Und bald vergessen die Zuschauenden, dem echten Körper zuzusehen, sondern folgen dem Geschehen über die Bildschirme."

(Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Wanja Neite, 12.04.2019 zu IN.FLUENCE)

"...der Boden ist also auch nicht starr. Mittlerweile habe ich jegliches Gefühl für Raum und Zeit verloren, und als eine angekündigte Musik erklingt, sauge ich diese in mir auf."

(Peiner Allgemeine Zeitung, Antje Ehlers, 19.06.2019 zu [IN]SIGHT)

"Eben hat der Besucher erfahren, was es heißt im Dunkeln zu stehen. Jetzt steht dort jemand, dem es ebenso geht. Welche Verantwortung besteht für die Andere? Hält man die Hand? Gibt man Anweisungen? Lässt man sich führen? Welche Berührungen sind dabei angemessen? Tanzen, weil es niemand sieht?"

(Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Adrian Becker, 19.08.2019 zu [IN]SIGHT)

"Die Wirkung von ‚No strings attached‘ beruht auf ihrer Distanz und der im Werk erzeugten Differenz. Zuschauer zu sein bedeutet, eine aktive Haltung einzunehmen, da auch das Sehen eine Handlung ist."

(Dr. Hans Hanke, Kurt Pothen und Romy Schmidtus, Jurymitglieder des Fritz-Wortelmannpreis 2017)