Pressestimmen über systemrhizoma

„Auch das Künstlerinnenkollektiv Systemrhizoma spielt in seiner neuen Produktion „Hapto“ mit dem merkwürdigen Flirren von Sehnsucht und Abwehr, Berührung und Entfernung.“ 

(Ronald Meyer-Arlt, HAZ, 09.04.2022)

„Ich spüre die Wärme, die eine Berührung mit sich bringt, den Kontakt, die Verbindung zum Anderen und merke erst jetzt, wie sehr ich das die letzten Jahre vermisst habe. Wen will ich berühren? Was will ich spüren und an wie viele Menschen habe ich während der Performance von systemrhizoma gedacht?“

(Sophie Therese Jung, freie Drehbuchautorin, 09.04.22)

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„In "HAPTO" arbeiten "Systemrhizoma" gerade auch mit den Brüchen von Begegnungen, Berührungen und dem Kontakt von Menschen. Was im einen Moment anziehend, innig und liebevoll ist, kippt und verkehrt sich binnen Sekunden ins Gegenteil, wirkt plötzlich wie ein Angriff, wie ein Wegdrängen, ja wie ein Kampf.“

(Tobias Knaack, Fidena Portal, 11.04.22)

"Richtig spannend wurde es immer, wenn Glockner aus diesem strikten Bewegungsmuster ausstieg und sich zum Beispiel der Überwachung und Bilderzeugung komplett entzog, als sie den riesigen Bildschirm von der Rückseite umarmte." 

(hamburgtheater, Birgit Schmalmack, 02.09.2019 zu IN.FLUENCE)

"Die Androidin tanzt durch ihre selbst erschaffenen Cyber-Welten. Und bald vergessen die Zuschauenden, dem echten Körper zuzusehen, sondern folgen dem Geschehen über die Bildschirme."

(Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Wanja Neite, 12.04.2019 zu IN.FLUENCE)

"Eben hat der Besucher erfahren, was es heißt im Dunkeln zu stehen. Jetzt steht dort jemand, dem es ebenso geht. Welche Verantwortung besteht für die Andere? Hält man die Hand? Gibt man Anweisungen? Lässt man sich führen? Welche Berührungen sind dabei angemessen? Tanzen, weil es niemand sieht?"

(Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Adrian Becker, 19.08.2019 zu [IN]SIGHT)

"Die Wirkung von ‚No strings attached‘ beruht auf ihrer Distanz und der im Werk erzeugten Differenz. Zuschauer zu sein bedeutet, eine aktive Haltung einzunehmen, da auch das Sehen eine Handlung ist."

(Dr. Hans Hanke, Kurt Pothen und Romy Schmidtus, Jurymitglieder des Fritz-Wortelmannpreis 2017)